Online-Modul 1 – Vorbereitungs- und Klärungsphase

„Machen Sie sich auf den Weg zur Medienkompetenzschule, bilden Sie ein Team,
das die anstehenden Aufgaben angeht!“:

Klären Sie die schulischen Rahmenbedingungen, und machen Sie eine Bestandsaufnahme vorhandener Konzepte, der vorhandenen medialen Ausstattung, des Medieneinsatzes im Unterricht und des Qualifikationsniveaus des Kollegiums.

Zum Team gehören interessierte KollegInnen, Schulleitungsmitglieder, aber auch gegebenenfalls Steuergruppenmitglieder.

Aufgabe 1:

Schauen Sie sich das Video-Tutorial zum Methoden- und Mediencurriculum an, und verschaffen Sie sich einen ersten Überblick:

Aufgabe 2:

Ergänzen Sie Ihr Vorwissen anhand der Präsentation zum fächerübergreifenden Methoden- und Mediencurriculum. (Zusammengestellt von Horst Sulewski, LSA, Sachgebiet Medienbildung) als Präsentation (*.pptx) zum Download:

mmc

Aufgabe 3:

Gründen Sie eine Steuergruppe, bilden Sie ein Team von drei bis fünf Personen, und finden Sie einen Namen für die Gruppe:

Teambildung

Zusatz-Info:
Sicherlich kann man über den Begriff „Steuergruppe Medienbildung“ trefflich streiten. Manche Schulen sind z.B. der Ansicht, dass es nur eine Steuergruppe für den allgemeinen Schulentwicklungsprozess geben kann. Wie immer man sie im konkreten Einzelfall auch nennen mag: die Gruppe hat die Aufgabe, Medienbildungsprozesse zu koordinieren und zu lenken. Dies meint mehr, als sich nur um die technische Ausstattung der Schule zu kümmern.
Es geht um die Organisation eines Entwicklungsprozesses, der sich über mehrere Jahre erstrecken dürfte.

Die Zusammensetzung der Gruppe sollte diesen Erfordernissen Rechnung tragen: Neben einem Mitglied der (erweiterten) Schulleitung sollten der Gruppe relevante Akteure aus den drei Aufgabenfeldern, der/die Fortbildungs- und der/die IT-Beauftragte angehören. Da einzelne dieser Funktionen oft in Personalunion ausgeübt werden, kommt man bei einer weiterführenden Schule zu einer sinnvollen Gruppengröße von drei bis fünf Personen.

Aufgabe 4:

Analysieren Sie anhand der Abbildung das „Schulische Medienbildungskonzept“ und ordnen  Sie mit Hilfe der Mindmap das „Medien- und Methodencurriculum“ einem der Unterpunkte der 6 Entwicklungsschritte zu:

Zusatz-Info:
Ein Rahmenkonzept ist unverzichtbar, aber auch immer mit der Gefahr behaftet, wieder nur ein Papier zu sein, das man nach Möglichkeit in einem Ordner verschwinden lässt.
Wichtig ist eine Verschriftlichung immer dann, wenn im Verlauf (nicht am Anfang) eines längeren Diskussions- und Klärungsprozesses der Steuergruppe unter steter Einbeziehung des Kollegiums gewisse Teilziele erreicht scheinen.

In diesem Kontext umfasst das Rahmenkonzept zunächst nur den Aspekt „Methoden- und Mediencurriculum“. Als Schule wird man – sofern nicht schon in der einen oder anderen Form vorhanden – nicht umhinkommen, ein Medienbildungskonzept zu entwickeln. In welchem Verhältnis die Konzepte stehen, können Sie dem folgenden Schaubild entnehmen.  (siehe Folie 8: Präsentation Praktische Umsetzung in Schulen Sek I+II)

Aufgabe 5:

Lesen Sie die Texte „Zentrale Begriffe der Medienbildung und ihre Begründungszusammenhänge – Das große X„, und bereiten Sie sich auch durch die folgende Mastertool-Multiple-Choice- und Lückentextübung vor:

Curriculare Verankerung des „großen X“
Unterschied Medienkompetenz – Medienbildung
Zentrale Begriffe der Medienbildung

Vorher laden Sie sich bitte auf http://www.mastertool.eu/ die nötige Software herunter, und installieren Sie diese.

Aufgabe 6:

Beantworten Sie gemeinsam im Team folgende Fragen:

  • Wo wollen wir hin (Zielsetzung)?
  • Wen müssen wir mitnehmen (Gruppenbildung)?
  • Was sind die nächsten Schritte?

Klären Sie bitte vorher die „Schulischen Rahmenbedingungen“:

Rahmenbedingungen

… zur Bestandsaufnahme  und Konzeptionsentwicklung => Inhalte für die geplanten Online-Module 2 und 3

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.